Bundeskanzler Friedrich Merz hat offen Kritik an den steigenden Kosten bei der Eingliederungshilfe geübt und Kürzungen an den Leistungen für Menschen mit Behinderung in die Diskussion gebracht. Die Bundesvereinigung Lebenshilfe wie auch weitere Verbände und Engagierte haben entschlossen darauf reagiert.

Die Eingliederungshilfe in Deutschland steht unter Druck. In politischen Debatten wird deren Notwendigkeit immer stärker relativiert und in Frage gestellt. Was das ganz konkret für die Menschen und Familien bedeutet, wollen wir in den nächsten Wochen zeigen.
 
Mila besucht die 4. Klasse. Damit sie am Unterricht teilnehmen kann, braucht sie eine Schulbegleitung. Diese Unterstützung wird über die Eingliederungshilfe ermöglicht.
 
Die Schulbegleitung hilft Mila dabei, dem Unterricht zu folgen, mit Arbeitsmaterialien umzugehen und mit Lehrkräften sowie Mitschülern zu kommunizieren. Ohne diese Unterstützung ist ein Schulbesuch für Mila nicht möglich.
 
Wenn Leistungen der Eingliederungshilfe gekürzt werden, bedeutet das für Mila: weniger Schule, weniger Teilhabe, weniger Chancen. Für sie steht und fällt der Schulbesuch mit dieser Hilfe – eine Alternative gibt es nicht.
 
Eingliederungshilfe ist keine „Zusatzleistung“. Sie ist die Voraussetzung dafür, dass Kinder wie Mila überhaupt am Schulalltag teilhaben können. Teilhabe an Bildung muss für alle Kinder möglich sein. 💙
 
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